Ausgangspunkt für die Entwicklung von Zielen und Maßnahmen in den einzelnen Handlungsfeldern sind die Situation und die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz.

Es gilt, die Diversität der Betroffenen und ihre Bedarfe und Bedürfnisse zu berücksichtigen. Menschen mit Demenz haben einen unterschiedlichen Versorgungs- und Unterstützungsbedarf, je nachdem, welche Erkrankung der Demenz zu Grunde liegt, wie weit diese Erkrankung bereits fortgeschritten ist und wie früh im Leben sie erkrankt sind. Auch der sozioökonomische Status, der Wohnort und der kulturelle Hintergrund spielen eine wichtige Rolle. Unterschiedliche Lebenssituationen und Erfordernisse der Betroffenen sollen bei der Formulierung einer Nationalen Demenzstrategie Berücksichtigung finden.

Im Rahmen der vier Handlungsfelder, die die Allianz für Menschen mit Demenz unterschieden hat (Wissenschaft und Forschung, gesellschaftliche Verantwortung, Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihren Familien, Gestaltung des Unterstützungs- und Versorgungssystems), wurden bereits Handlungsbedarfe festgestellt. Bei der Entwicklung der Nationalen Demenzstrategie wird es zu jedem dieser vier Handlungsfelder eine Arbeitsgruppe geben. Um die Handlungsorientierung der Nationalen Demenzstrategie zu betonen, werden die Bezeichnungen der vier Handlungsfelder angepasst:

  • Handlungsfeld 1: Strukturen zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Demenz an ihrem Lebensort aus- und aufbauen
  • Handlungsfeld 2: Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen unterstützen
  • Handlungsfeld 3: Medizinische und pflegerische Versorgung von Menschen mit Demenz weiterentwickeln
  • Handlungsfeld 4: Exzellente Grundlagen- und Anwendungsforschung zu Demenz fördern