Das Monitoring zur Umsetzung der Strategie

In der Nationalen Demenzstrategie wurden 162 konkrete Maßnahmen vereinbart, um die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zu verbessern. Die Akteure sind dafür verantwortlich, die Maßnahmen, an denen sie beteiligt sind, in den nächsten Jahren umzusetzen. Dabei gibt es für jede Maßnahme einen verbindlichen Bewertungsmaßstab und einen Prüfzeitpunkt. Diese ermöglichen es, zu bestimmen und zu bewerten, ob Maßnahmen erfolgreich umgesetzt wurden.

Jedes Jahr wird ein Monitoring durchgeführt. In diesem Rahmen wird der Umsetzungsstand der Maßnahmen abgefragt und die Ergebnisse in einem jährlichen Bericht für die Steuerungsgruppe zusammengefasst. Aus den Erkenntnissen des Berichts können Schlussfolgerungen für die weitere Umsetzung sowie ggf. für notwendige Anpassungen oder Weiterentwicklung der Maßnahmen der Nationalen Demenzstrategie abgeleitet werden.

Am 15. Juni 2021 hat die Steuerungsgruppe der Nationalen Demenzstrategie virtuell getagt und den ersten jährlichen Bericht zum Umsetzungsstand der Nationalen Demenzstrategie abgenommen. Der Bericht zeigt, dass trotz der pandemiebedingten Herausforderungen die Umsetzung der Nationalen Demenzstrategie erfolgreich beginnen konnte. Der größte Teil der verabredeten Maßnahmen soll bis Ende 2022, 2024 oder 2026 umgesetzt werden. Die wenigen Maßnahmen, die bereits Ende 2020 abgeschlossen sein sollten, konnten überwiegend umgesetzt werden. Zudem dokumentiert der Bericht, dass viele Akteure bereits in diesem Jahr wichtige Schritte zur Umsetzung vorgenommen haben (Einige Beispiele finden Sie hier).