Newsletter zur Nationalen Demenzstrategie - 8/26 | 21. Oktober 2026

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Liebe Leser*innen,

im Oktober durften wir viele Netzwerkmitglieder auf unserer Netzwerktagung in Berlin begrüßen, auf der sich einmal mehr zeigte, wie wichtig die vielfältigen Perspektiven und auch der persönliche Austausch sind. Einen Einblick ins Tagungsgeschehen und das Programm vor Ort finden Sie in Kürze auf unserer Website.

Wie groß das Netzwerk ist und wie unterschiedlich das Engagement für Menschen mit Demenz im Rahmen der Strategie aussehen kann, wird in dieser Woche auch durch eine gemeinsame Social Media Aktion der Akteure sichtbar – mit dem Schlagwort #NationaleDemenzstrategie (zum Beispiel auf LinkedIn oder Instagram) finden Sie Posts unserer Akteure von A wie Alzheimer Gesellschaft bis Z wie ZQP. Wir freuen uns, wenn auch "last minute" noch Akteure dazustoßen und ihrer Community zeigen, wie sie die Gesellschaft demenzfreundlicher gestalten.

Viele Grüße

Ihr Team der Geschäftsstelle Nationale Demenzstrategie

Neuigkeiten zur Nationalen Demenzstrategie finden Sie immer auf unserer Website, regelmäßig in unserem Newsletter und kurz und knapp auf Linkedin und Bluesky. Sie können uns seit September außerdem auf Instagram folgen.

 

Inhalt

Sensibilisierung & Aufklärung

"Zusammen Zukunft gestalten": Deutscher Alzheimer-Kongress in Magdeburg

Am 15. und 16. Oktober 2026 fand in Magdeburg der 13. Kongress der Deutschen Alzheimer Gesellschaft unter dem Motto "Demenz: Zusammen Zukunft gestalten" statt. Die Veranstaltung brachte Menschen mit Demenz, Angehörige, Fachkräfte und Forschende zusammen, um aktuelle Herausforderungen und neue Ansätze im Umgang mit Demenz zu diskutieren. Das umfangreiche Programm enthielt Vorträge, Workshops, Symposien und eine Fachausstellung. Im Mittelpunkt standen die Fragen, wie Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen besser unterstützt werden können und wie eine Gesellschaft gestaltet werden kann, die Teilhabe und Selbstbestimmung ermöglicht.
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Bayerischer Demenzpreis 2026 für innovative Projekte verliehen

Der Bayerische Demenzpreis zeichnet Projekte aus, die das Leben von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen verbessern und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben stärken. Bei der Preisverleihung am 13. Oktober 2026 in München wurden sechs Projekte ausgezeichnet, die mit innovativen Ansätzen neue Wege im Umgang mit Demenz aufzeigen: Den ersten Preis erhielt der Verein wohlBEDACHT e. V. für sein Nachtpflegeangebot, das Menschen mit Demenz betreut und pflegende Angehörige entlastet [Wir berichteten darüber im Dezember 2025]. Der zweite Preis ging an die Gemeinde Dörfles-Esbach für das Projekt "Lebensmosaik – Miteinander im Moment", das mit vielfältigen Freizeitangeboten die gesellschaftliche Teilhabe stärkt. Auf dem dritten Platz landete das Hanns-Seidel-Gymnasium Hösbach, dessen Schüler*innen gemeinsam mit Menschen mit Demenz Spiele entwickeln und in Tagespflegeeinrichtungen erproben. Drei weitere Projekte aus Landshut, Nürnberg und Neumarkt erhielten Anerkennungen für ihre demenzsensiblen Angebote. Der Preis ist Teil der Bayerischen Demenzstrategie und soll erfolgreiche Ideen bekannt machen und andere Einrichtungen, Kommunen und Organisationen dazu anregen, ähnliche Angebote umzusetzen.
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Neue Wegweiser bieten Orientierung bei Sterben, Tod und Trauer

Die zentrale Anlaufstelle Hospiz in Berlin stellt auf ihrer Website kostenlose Ratgeber und Informationsmaterialien für schwerkranke und sterbende Menschen sowie ihre Angehörigen bereit. Besonders hilfreich ist die Broschüre "Demenz – ein leiser Abschied", die Angehörige bei der Begleitung von Menschen mit Demenz am Lebensende unterstützt. Sie enthält praktische Hinweise zur Kommunikation, zur palliativen Begleitung, zu möglichen Sterbeorten sowie zur Selbstfürsorge und Trauer. Die Materialien sind in acht Sprachen (Deutsch, Arabisch, Englisch, Französisch, Polnisch, Russisch, Türkisch und Vietnamesisch) verfügbar und helfen dabei, passende Unterstützung und Anlaufstellen, in Berlin und bundesweit, zu finden.
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Initiative Demenz Partner feiert zehnjähriges Jubiläum

Seit zehn Jahren setzt sich die Initiative Demenz Partner der Deutschen Alzheimer Gesellschaft dafür ein, Wissen über Demenz zu vermitteln und Unsicherheiten im Umgang mit Betroffenen abzubauen. Bereits 150.000 Menschen haben seit dem Start im Jahr 2016 an den kostenlosen Schulungen teilgenommen. Die Teilnehmenden kommen aus ganz unterschiedlichen Bereichen, von Angehörigen und Pflegekräften bis hin zu Beschäftigten bei Polizei, Rettungsdiensten, in Unternehmen und Behörden. Die Initiative möchte Berührungsängste abbauen und dazu beitragen, dass Menschen mit Demenz selbstverständlich am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Auch künftig sollen möglichst viele Menschen für einen verständnisvollen Umgang mit Demenz sensibilisiert werden.
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Neue Zahlen: Bis zu 2,6 Millionen Menschen mit Demenz bis 2050

Nach aktuellen Berechnungen der Deutschen Alzheimer Gesellschaft leben derzeit rund 1,78 Millionen Menschen mit Demenz in Deutschland. Bis zum Jahr 2050 könnte diese Zahl auf 2,3 bis 2,6 Millionen steigen. Hauptgrund dafür ist die steigende Lebenserwartung: Immer mehr Menschen erreichen ein Alter, in dem das Risiko für eine Demenzerkrankung zunimmt. Die Zahlen zeigen außerdem, dass Demenz keine reine Altersfrage ist: Rund 85.000 Betroffene sind jünger als 65 Jahre und finden mit ihren Familien häufig nur schwer passende Unterstützungsangebote. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft betont deshalb, wie wichtig eine gute Versorgung und mehr beziehungsweise jeweils spezifische Unterstützung für pflegende Angehörige in unterschiedlichen Lebenssituationen und mit unterschiedlichen Herausforderungen sind.
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Neue Praxishilfe unterstützt Pflegeberatende beim Umgang mit Gewalt

Wie können Pflegeberatende Gewalt in Pflegesituationen erkennen und angemessen darauf reagieren? Die Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz Nordrhein-Westfalen haben dazu die neue Praxishilfe "Gewalt erkennen und Handeln in der Pflegeberatung" veröffentlicht. Sie bietet Orientierung, um Anzeichen von Gewalt in Pflegebeziehungen wahrzunehmen, mögliche Gefährdungssituationen einzuschätzen und schwierige Gespräche sicher zu führen. Außerdem stellt sie Instrumente zur Einschätzung der Situation und mögliche Handlungsschritte vor. Die kostenlose Praxishilfe richtet sich insbesondere an Pflegeberater*innen und soll sie darin unterstützen, bei einem Gewaltverdacht professionell und sicher zu handeln.
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Neue Informationsflyer: Mangelernährung im Alter erkennen und vorbeugen

Gerade für Menschen mit Demenz ist eine ausgewogene Ernährung wichtig, da Schwierigkeiten beim Einkaufen, Zubereiten und Essen das Risiko für Mangelernährung erhöhen können und eine ausreichende Nährstoffversorgung dazu beiträgt, die körperliche Gesundheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität möglichst lange zu erhalten. Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) hat zwei kostenlose Informationsflyer veröffentlicht, die ältere Menschen, Angehörige und Fachkräfte dabei unterstützen, Mangelernährung zu erkennen und auf eine ausreichende Eiweißversorgung zu achten. Der Flyer zur Mangelernährung erklärt, welche Warnzeichen es gibt, etwa ungewollten Gewichtsverlust, Appetitlosigkeit und zunehmende Schwäche, und gibt praktische Tipps für den Alltag. Der zweite Flyer zeigt, wie sich eiweißreiche Lebensmittel einfach in Mahlzeiten integrieren lassen, um Muskelkraft, Knochenstabilität und Gesundheit im Alter zu unterstützen. Beide Materialien können kostenlos heruntergeladen und beispielsweise in Arztpraxen oder Pflegeeinrichtungen weitergegeben werden.
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Digitale Helfer bei Demenz: Technik, die den Alltag erleichtern kann

Sprachassistenten, digitale Kalender und spezielle Apps können Menschen mit Demenz dabei unterstützen, ihren Alltag selbstständiger zu gestalten und länger im eigenen Zuhause zu leben. Das Kompetenzzentrum Demenz Schleswig-Holstein stellt auf seiner Website verschiedene technische und digitale Hilfen vor und zeigt, worauf Angehörige, Ehrenamtliche und Fachkräfte bei deren Einsatz achten sollten. Eine kostenlose Broschüre erklärt beispielsweise, wie Tablets genutzt werden können, um Erinnerungen zu wecken, Beschäftigung anzuregen und die Kommunikation zu fördern. Gleichzeitig wird deutlich, dass digitale Angebote individuell angepasst werden müssen und persönliche Begegnungen nicht ersetzen können.
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"Ankerpunkt Junge Demenz" bietet Unterstützung für Menschen mitten im Leben

Eine Demenzdiagnose vor dem 65. Lebensjahr stellt Betroffene und ihre Familien häufig vor besondere Herausforderungen: Beruf, Partnerschaft, Kindererziehung und Zukunftsplanung müssen neu organisiert werden. Mit dem Projekt "Ankerpunkt Junge Demenz" bietet die Alzheimer Gesellschaft Hamburg Betroffenen mit früh beginnender Demenz oder frontotemporaler Demenz sowie ihren Angehörigen individuelle Beratung und Begleitung. Das Angebot umfasst persönliche, telefonische und digitale Beratung, Gesprächsgruppen, Workshops und Informationsveranstaltungen. Auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, deren Eltern an Demenz erkrankt sind, können Unterstützung finden. Die AOK Rheinland/Hamburg fördert das Projekt seit Mai 2026 für weitere drei Jahre, sodass das Angebot bis 2029 fortgeführt werden kann.
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Pflegende Angehörige

Studie zeigt Risiken und Belastungen in der häuslichen Pflege

Eine neue Studie des Zentrums für Qualität in der Pflege (ZQP) beleuchtet die Herausforderungen für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen. Dafür wurden bundesweit 1.012 pflegende Angehörige befragt. Die Ergebnisse zeigen: Bei der Hälfte der Befragten kam es innerhalb von sechs Monaten zu Problemen bei der Anwendung von Medikamenten. Zudem berichteten jeweils 36 Prozent von Stürzen mit Verletzungen und notfallmäßigen Krankenhausaufnahmen innerhalb eines Jahres. Besonders hoch ist die Belastung bei Angehörigen von Menschen mit Demenz: 71 Prozent dieser Gruppe empfinden die Pflege als psychisch und 47 Prozent als körperlich belastend. Die Studie unterstreicht, wie wichtig es ist, die Sicherheit in der häuslichen Pflege zu stärken und pflegende Angehörige gezielt zu unterstützen und zu entlasten.
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Medizinische Versorgung und Pflege

DARE-Studie bietet kostenlose Gedächtnistests in Apotheken an

Im Rahmen der DARE-Studie bieten 14 Apotheken in und um München kostenlose Tests zur Früherkennung von Gedächtnis- und Denkveränderungen an. Mithilfe einer wissenschaftlich entwickelten Tablet-Anwendung können Menschen ab 60 Jahren, die sich Sorgen um ihr Gedächtnis machen, ihre kognitive Leistungsfähigkeit überprüfen lassen. Der Test dauert 15 bis 30 Minuten und wird von geschultem Apothekenpersonal begleitet; Personen mit bereits diagnostizierter Demenz oder Einschränkungen der Feinmotorik können nicht teilnehmen. Ziel ist es, mögliche Auffälligkeiten frühzeitig zu erkennen, über Demenz und Präventionsmöglichkeiten aufzuklären und bei Bedarf auf weiterführende Beratungs- und Untersuchungsangebote hinzuweisen. Die vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention geförderte Studie wird vom LMU Klinikum geleitet und vom Wissenschaftlichen Institut für Prävention im Gesundheitswesen (WIPIG) der Bayerischen Landesapothekerkammer beraten.
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Forschung zu Demenz und Hirngesundheit

Neues 3D-Gehirnmodell ermöglicht Einblicke in Alzheimer-Erkrankungen

Forschende – unter anderem des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), der LMU München und des LIMES-Instituts Bonn – haben ein dreidimensionales Modell von menschlichem Hirngewebe entwickelt, das Modelle mit multiplen Gehirnzellentypen generiert. Damit lassen sich Prozesse untersuchen, die bei Alzheimer eine Rolle spielen, darunter die Ablagerung bestimmter Eiweiße und entzündliche Reaktionen im Gehirn. In Versuchen mit dem Modell konnte eine Antikörpertherapie die Eiweißablagerungen beseitigen und krankheitsbedingte Veränderungen der Gehirnzellen weitgehend rückgängig machen. Das neue Modell könnte dazu beitragen, die Entstehung der Alzheimer-Erkrankung besser zu verstehen und mögliche Behandlungsansätze zu erforschen.
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RKI veröffentlicht neue Daten zur Krankheitslast in Deutschland

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat neue Daten dazu veröffentlicht, welche Krankheiten die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland besonders stark beeinträchtigen. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem Rückenschmerzen, Herzkrankheiten sowie Alzheimer und andere Demenzerkrankungen eine bedeutende Rolle spielen. Während Schmerzen insbesondere bei jüngeren Menschen viele gesunde Lebensjahre beeinträchtigen, nehmen Alzheimer und andere Demenzerkrankungen im höheren Alter eine größere Bedeutung ein. Die Daten ermöglichen erstmals auch Vergleiche über mehrere Jahre von 2017 bis 2022 und sollen dabei helfen, Maßnahmen zur Vorbeugung und Versorgung gezielter zu planen.
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Neue MRT-Technik soll Alzheimer und andere Erkrankungen besser sichtbar machen

Das DZNE und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) arbeiten gemeinsam daran, MRT-Aufnahmen noch aussagekräftiger zu machen. Mithilfe eines besonders leistungsstarken Magnetresonanztomographen (MRT) und eines speziellen Bildgebungsverfahrens wollen die Forschenden nicht nur Strukturen im Gehirn genauer darstellen, sondern auch Hinweise auf die Verteilung bestimmter Eiweiße im Gewebe gewinnen. Diese Informationen könnten helfen, Krankheitsprozesse bei Alzheimer, Parkinson und Krebs besser zu verstehen. Dafür soll die Methode weiterentwickelt und unter anderem bei Menschen mit Alzheimer und Parkinson untersucht werden.
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Politik für Menschen mit Demenz

Neue Landesfachstelle Demenz in Hessen gestartet

In Hessen hat die neue Landesfachstelle Demenz ihre Arbeit aufgenommen. Sie soll bestehende Unterstützungsangebote für Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen bündeln, Fachkräfte und Netzwerke miteinander vernetzen sowie Informationen und Beratungsmöglichkeiten besser zugänglich machen. Die Landesfachstelle ist bei der Diakonie Hessen angesiedelt und wird in enger Zusammenarbeit mit der Alzheimer Gesellschaft Hessen betrieben. Das Land fördert die Einrichtung mit mehr als 420.000 Euro. Sie ist ein zentraler Baustein der im März 2026 beschlossenen Hessischen Demenzstrategie und soll dazu beitragen, deren Ziele in die Praxis umzusetzen.
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BAGSO fordert mehr Mitbestimmung für Menschen mit Demenz

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) fordert, Menschen mit Demenz stärker an gesellschaftlichen Entscheidungen zu beteiligen und ihre Selbstbestimmung zu sichern. In einer Stellungnahme zur Fortführung der Nationalen Demenzstrategie ab 2027 betont sie, dass Betroffene nicht auf ihre Erkrankung reduziert werden dürfen, sondern aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können sollen. Dafür braucht es unter anderem starke lokale Demenznetzwerke, eine bessere Aus- und Fortbildung in der Pflege sowie barrierefreie digitale Angebote. Auch die Unterstützung pflegender Angehöriger und ausreichende finanzielle Mittel sind wichtige Voraussetzungen für eine bessere Versorgung.
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Landesfachstellen Demenz stärken die Vernetzung vor Ort

Eine Studie hat erstmals systematisch untersucht, wie Landesfachstellen Demenz die Zusammenarbeit verschiedener Akteure auf regionaler und lokaler Ebene fördern. Grundlage waren 21 Interviews mit Vertreter*innen der Fachstellen. Die Ergebnisse zeigen, dass diese eine wichtige Vermittlerrolle übernehmen: Sie unterstützen den Aufbau von Demenznetzwerken, helfen Hindernisse bei der Zusammenarbeit zu überwinden und fördern langfristige Strukturen. Ziel ist es, die Unterstützung für Menschen mit Demenz besser zu vernetzen und ihre soziale Teilhabe zu stärken.
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Bundesregierung beschließt Reform der Pflegeversicherung

Das Bundeskabinett hat den Entwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) beschlossen. Ziel ist es, die Pflegeversicherung finanziell zu stabilisieren und die Versorgung pflegebedürftiger Menschen langfristig zu sichern. Geplant sind unter anderem eine stärkere Prävention und Früherkennung, eine fachliche Pflegebegleitung für Familien sowie ein digitales Pflege-Cockpit, das Informationen und Anträge an einem Ort bündelt. Auch die Unterstützung im häuslichen Umfeld soll verbessert werden. Der Gesetzentwurf sieht zudem Änderungen bei den Beiträgen und Pflegeleistungen vor. Mit dem Kabinettsbeschluss beginnt das parlamentarische Verfahren; die geplanten Änderungen sind daher noch nicht in Kraft. Für Menschen mit Demenz und ihre An- und Zugehörigen können insbesondere die geplanten Veränderungen bei häuslicher Pflege, Entlastungsleistungen, Beratung und Prävention relevant sein.

Die Reaktionen aus Verbänden und Politik fielen unterschiedlich aus:

  • Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) bewertet den Gesetzentwurf als enttäuschend, da wichtige Unterstützungsleistungen für Menschen mit Demenz und ihre Familien eingeschränkt werden sollen. Besonders kritisiert sie die geplante Streichung des Entlastungsbetrags bei Pflegegrad 1 und Einschränkungen bei der Verhinderungspflege, begrüßt jedoch die Rücknahme anderer geplanter Kürzungen.

  • Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO) begrüßt eine grundlegende Reform des Pflegesystems, warnt jedoch vor Leistungskürzungen zulasten Pflegebedürftiger und ihrer Angehörigen. Sie fordert eine stärkere kommunale Verantwortung, den Ausbau von Prävention, Rehabilitation und Beratung sowie die Beteiligung von Betroffenen- und Fachverbänden.

  • Die Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Katrin Staffler, begrüßt den Kabinettsbeschluss und hebt insbesondere die geplante Pflegebegleitung, flexiblere Leistungsbudgets und die stärkere Prävention hervor. Diese Ansätze müssten bei der weiteren Strukturreform aufgegriffen werden.

  • Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) warnt vor einer Benachteiligung nicht tarifgebundener Pflegeeinrichtungen bei der Finanzierung von Gehaltssteigerungen. Er fordert gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Einrichtungen, um die Versorgung langfristig zu sichern.

  • Der Deutsche Pflegerat (DPR) fordert, die Reform stärker am tatsächlichen Versorgungsbedarf statt an Einsparzielen auszurichten. Das Aufgabenprofil von Pflegefachpersonen bei Prävention, Beratung und Versorgungskoordination sollte zusammen mit den Kompetenzanforderungen erweitert werden.

  • Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) begrüßt den Einstieg in die Reform, warnt jedoch davor, den Zugang zu Pflegeleistungen durch strengere Anspruchsvoraussetzungen oder geringere Budgets zu erschweren. Es fordert eine umfassende Debatte über die langfristige Finanzierung und sozial gerechte Ausgestaltung der Pflege.

  • Der Verband Deutscher Alten- und Behindertenhilfe (VDAB) fordert grundlegende Reformen statt zusätzlicher finanzieller Belastungen für Pflegeeinrichtungen. Im Mittelpunkt müssten die Sicherung der Versorgung, bessere Arbeitsbedingungen als auch Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel stehen.

  • Der GKV-Spitzenverband fordert eine gerechtere Verteilung der Pflegekosten zwischen Beitragszahlenden, Pflegebedürftigen, Bund und Ländern. Positiv bewertet er, dass die ursprünglich geplanten Kürzungen bei den Rentenbeiträgen für pflegende Angehörige zurückgenommen wurden.

  • Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) begrüßt den Kabinettsbeschluss und fordert eine verlässliche Finanzierung der sozialen Pflegeversicherung. Zugleich spricht er sich für zusätzliche Maßnahmen zur finanziellen Stabilisierung und zum Ausbau privater und betrieblicher Pflegevorsorge aus.

  • Das Saarland begrüßt die geplanten Verbesserungen bei Pflegebegleitung, Digitalisierung und Prävention, sieht jedoch weiterhin offene Fragen bei der Finanzierung und Entlastung Pflegebedürftiger. Die weiteren Beratungen müssten zeigen, ob die Reform langfristig tragfähige Lösungen bietet.

  • Schleswig-Holsteins Sozialministerin Aminata Touré hält die geplante Reform für unzureichend, um die strukturellen Probleme der Pflegeversicherung zu lösen. Sie fordert eine breitere Finanzierungsgrundlage, stärkere Unterstützung pflegender Angehöriger und sozial gestaffelte Grenzen für die Eigenanteile.

  • Der Deutsche Städtetag kritisiert, dass die Reform keine Begrenzung der Eigenanteile in Pflegeheimen vorsieht. Dadurch drohten den Kommunen, die bereits heute mehr als fünf Milliarden Euro jährlich betragen, zusätzliche Sozialhilfeausgaben.

Mitmachen

Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft sucht neue Mitglieder für Leitlinienkommission

Die Deutsche Gesellschaft für Pflegewissenschaft (DGP) sucht neue Mitglieder für ihre Leitlinienkommission, die ab Februar 2027 ihre Arbeit aufnimmt. Die Kommission koordiniert die Entwicklung pflegewissenschaftlicher Leitlinien und unterstützt deren Erstellung und Aktualisierung. Gesucht werden Personen mit Erfahrung in der Pflegewissenschaft, der Pflegepraxis und der Leitlinienarbeit. Voraussetzung für eine Bewerbung ist die persönliche Mitgliedschaft in der DGP. Die Mitarbeit erfolgt ehrenamtlich und ist für drei Jahre vorgesehen. Bewerbungen können bis zum 15. November 2026 eingereicht werden.
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Förderung für Projekte zur Entlastung von Angehörigen von Menschen mit Demenz

Die Deutsche Stiftung für Demenzerkrankte – Wilhelm von Lauff-Stiftung fördert auch 2027 innovative Projekte, die Angehörige von Menschen mit Demenz entlasten und ihren Alltag erleichtern. Gesucht werden Ideen, die körperlichen und seelischen Belastungen entgegenwirken und sozialer Isolation vorbeugen. Förderanträge können bis zum 30. November 2026 eingereicht werden. Die geltenden Vergaberichtlinien und erforderlichen Unterlagen sind auf der Website der Stiftung zu finden.
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Hufeland-Preis 2026: Auszeichnung für innovative Gesundheitsforschung

Die Stiftung Hufeland-Preis zeichnet herausragende wissenschaftliche Arbeiten aus den Bereichen Prävention und Versorgungsforschung aus. Im Mittelpunkt stehen Ansätze, die Krankheiten vorbeugen und die medizinische Versorgung verbessern können, beispielsweise durch neue Früherkennungsprogramme oder eine bessere Versorgung im Alltag. Auch für die Demenzprävention und -versorgung sind solche Forschungsansätze relevant, etwa um Demenzrisiken frühzeitig zu erkennen, präventive Maßnahmen zu entwickeln und die Versorgung von Menschen mit Demenz bedarfsgerecht zu gestalten. Für den Hufeland-Preis 2026 können Ärztinnen und Zahnärztinnen mit deutscher Approbation ihre Forschungsarbeiten einreichen. Auch eine Förderung für Promotionen im Bereich Versorgungsforschung wird ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober 2026.
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Sommer-Stiftung vergibt Förderpreis für innovative Demenzprojekte

Die Erika und Kurt Sommer-Stiftung unterstützt Projekte, die das Leben älterer Menschen verbessern und insbesondere Menschen mit Demenz sowie ihre Angehörigen entlasten. Mit ihrem jährlichen Förderpreis zeichnet die Stiftung innovative Ideen aus, die beispielsweise Einsamkeit entgegenwirken, soziale Teilhabe ermöglichen oder neue Betreuungs- und Unterstützungsangebote schaffen. Der Förderpreis ist mit 3.300 Euro dotiert. Die Ausschreibungsfrist für den Stiftungspreis 2026 wurde bis zum 31. Oktober 2026 verlängert. Interessierte Einrichtungen und Projektverantwortliche können sich über die Teilnahmebedingungen und Bewerbungsunterlagen auf der Website informieren.
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Innovationsfonds fördert neue Ansätze in der Gesundheitsversorgung

Der Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) fördert 2026 neue Versorgungsformen, die die Gesundheitsversorgung in Deutschland verbessern sollen. Für themenoffene Projekte steht ein Fördervolumen von insgesamt 10 Millionen Euro zur Verfügung. Gefördert werden innovative Versorgungskonzepte, die einen konkreten Nutzen für Patient*innen erwarten lassen und wissenschaftlich untersucht werden. Vollständige Projektanträge können fortlaufend eingereicht werden, solange Fördermittel verfügbar sind, spätestens jedoch bis zum 31. Dezember 2026. Die Ausschreibung bietet auch für Projekte aus dem Bereich Demenz und Pflege eine mögliche Förderperspektive, sofern sie die Förderkriterien erfüllen.
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Mitmachen noch möglich:

Sehen, Hören, Lesen

200 Jahre UCL: Einblicke in die Vielfalt der Demenzforschung

Wie hat das University College London (UCL) die Demenzforschung geprägt und welche Entwicklungen stehen bevor? Anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Universität diskutieren drei Forschende in einer Sonderfolge des Dementia Researcher Video Podcast über ihre Arbeit: von einer App zur kognitiven Rehabilitation von Menschen mit Demenz über die Untersuchung von Hirngewebe bis hin zum Einsatz Künstlicher Intelligenz zur Erforschung von Krankheitsverläufen. Unter der Moderation von Prof. Selina Wray geht es außerdem um neue Diagnoseverfahren, blutbasierte Biomarker sowie die Bedeutung nicht-medikamentöser Interventionen neben neuen Alzheimer-Therapien. Die zum Welt-Alzheimertag veröffentlichte Folge zeigt, wie unterschiedliche Forschungsansätze ineinandergreifen und zur Verbesserung von Früherkennung, Behandlung und Unterstützung von Menschen mit Demenz beitragen können.
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Wenn Kinder zu Pflegenden werden

Demenz betrifft nicht nur ältere Menschen, auch junge Erwachsene können plötzlich Verantwortung für die Pflege eines Elternteils übernehmen. In der Folge des Desideria-Podcasts "Leben. Lieben. Pflegen." erzählt Lea-Sophie König, wie sich ihr Leben veränderte, als ihre Mutter mit 49 Jahren an Demenz erkrankte, und wie sie gemeinsam mit ihren Schwestern die Betreuung organisierte. Zusammen mit der Familientherapeutin Anja Kälin spricht sie über die Herausforderungen junger pflegender Angehöriger, den Spagat zwischen eigenen Lebensplänen und familiärer Verantwortung sowie die Bedeutung von Unterstützung und Austausch. Vorgestellt werden auch die Demenz Buddies, ein Angebot für junge Menschen in ähnlichen Situationen.
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Über den Tellerrand

Bundesärztekammer fordert stärkere Verankerung der Rehabilitation

Die Bundesärztekammer fordert, die medizinische Rehabilitation zu einem festen Bestandteil der Gesundheitsversorgung und der nationalen Krisenvorsorge zu machen. In einem neuen Positionspapier benennt sie vier zentrale Handlungsfelder: Rehabilitationsbedarf soll früher erkannt und bereits bei der Akutversorgung berücksichtigt werden. Zudem brauche es mehr wohnortnahe und mobile Angebote, insbesondere für ältere Menschen, sowie individuell angepasste Behandlungskonzepte für Menschen mit mehreren Erkrankungen. Darüber hinaus soll die Rehabilitation verbindlicher Bestandteil in Krisenvorsorge, gesundheitlichem Bevölkerungsschutz sowie ziviler Verteidigung werden. Ziel ist es, die Selbstständigkeit und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen nach Erkrankungen oder Verletzungen zu erhalten und wiederherzustellen.
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Freie Wohlfahrtspflege sichert soziale Infrastruktur in Deutschland

Die aktuelle Gesamtstatistik 2024 der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW) zeigt die große Bedeutung gemeinnütziger sozialer Einrichtungen und Dienste in Deutschland. Bundesweit gehören 125.452 Einrichtungen und Dienste zur Freien Wohlfahrtspflege. Dort arbeiten mehr als 2,17 Millionen Menschen, hinzu kommen rund drei Millionen freiwillig Engagierte. Auch in der Altenhilfe ist die Bedeutung groß: 21.335 Einrichtungen und Dienste beschäftigen in diesem Bereich insgesamt rund 577.000 Mitarbeitende. Die BAGFW betont, dass diese Angebote wesentlich zur Versorgung, Beratung und gesellschaftlichen Teilhabe beitragen, und fordert, die Expertise der Wohlfahrtsverbände bei der Weiterentwicklung des Sozialstaats stärker einzubeziehen.
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Urlaub trotz Pflegebedarf – Der Reisemaulwurf macht es möglich

Auch Menschen mit Demenz, Pflegebedarf oder körperlichen Einschränkungen möchten reisen und neue Orte entdecken. Der gemeinnützige Verein Reisemaulwurf e. V. unterstützt Betroffene und ihre Angehörigen dabei, passende Urlaubsangebote zu finden, von barrierefreien Unterkünften über betreute Seniorenreisen bis hin zu Reisen mit pflegerischer Versorgung. Die individuelle Beratung ist kostenlos und berücksichtigt persönliche Wünsche ebenso wie den benötigten Unterstützungsbedarf, etwa bei der Anreise, der Betreuung oder der medizinischen Versorgung vor Ort. Auch pflegende Angehörige können sich beraten lassen, um eine gemeinsame Auszeit zu planen oder selbst Erholung zu finden.
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Inklusive Sozialräume gestalten: Empfehlungen für Kommunen

Wie können Städte und Gemeinden so gestaltet werden, dass alle Menschen selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, unabhängig von Alter, Behinderung oder persönlicher Lebenssituation? Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge hat dazu neue Empfehlungen herausgebracht. Er spricht sich dafür aus, bestehende Angebote besser zu vernetzen, barrierefreie Begegnungsorte für verschiedene Generationen zu schaffen und Beratungs- und Unterstützungsangebote von Anfang an gemeinsam zu planen. Dafür braucht es eine enge Zusammenarbeit von Kommunen, sozialen Einrichtungen und weiteren Akteuren sowie eine langfristige Gesamtstrategie. Davon können auch Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen profitieren, etwa durch zugängliche Freizeitangebote, wohnortnahe Beratung und mehr Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe.
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Internationale Meldungen

World Alzheimer Report 2026: Neue Perspektiven für die Demenzforschung

Alzheimer’s Disease International (ADI) hat den World Alzheimer Report 2026 veröffentlicht. Unter dem Titel "A new era in dementia clinical trials" beleuchtet der Bericht die Chancen und Herausforderungen klinischer Studien zur Entwicklung neuer Demenzbehandlungen. Im Mittelpunkt stehen unter anderem die Fragen, wie mehr Menschen für die Teilnahme an Studien gewonnen werden können, wie Forschung sicher und ethisch gestaltet werden sollte und wie unterschiedliche Bevölkerungsgruppen besser einbezogen werden können. Ergänzt werden wissenschaftliche Erkenntnisse durch persönliche Erfahrungsberichte von Menschen, die an klinischen Studien beteiligt sind. Der Bericht gibt Empfehlungen, wie zukünftige Studien zugänglicher und inklusiver gestaltet werden können, um die Entwicklung neuer Behandlungsmöglichkeiten voranzubringen.
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Alzheimer Europe

Alzheimer Europe hat sich enttäuscht über die geringe Bedeutung der Gesundheitspolitik in der Rede zur Lage der Europäischen Union von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im September 2026 geäußert. Angesichts der prognostizierten Zunahme der Menschen mit Demenz in der EU von 9,1 Millionen im Jahr 2025 auf 14,3 Millionen im Jahr 2050 fordert die Organisation, gesundheitliche Herausforderungen stärker in den politischen Mittelpunkt zu rücken. Positiv bewertet Alzheimer Europe die Ankündigung eines Europäischen Pflegepakets ("European Care Deal") für 2027, das unter anderem die Bezahlbarkeit, Zugänglichkeit und Qualität der Pflege verbessern soll. Zugleich fordert die Organisation eine europäische Strategie für neurologische Gesundheit, in der Demenz einen eigenständigen Schwerpunkt bildet und die Prävention, Diagnostik, Behandlung und Versorgung gleichermaßen berücksichtigt.

Im World Alzheimer Month September haben Demenzorganisationen in ganz Europa zahlreiche Veranstaltungen, Informationskampagnen und Mitmachaktionen durchgeführt:

  • In Griechenland fanden landesweit wissenschaftliche Veranstaltungen, kostenlose Gedächtnistests, Kulturangebote und Memory Walks statt. Beim Alzheimer-Festival in Athen standen unter anderem personalisierte Prävention, neue Therapien und Künstliche Intelligenz im Mittelpunkt.

  • Die Türkische Alzheimer Gesellschaft organisierte gemeinsam mit Kommunen, Hochschulen und weiteren Partnern zahlreiche Informations- und Kulturveranstaltungen. In Ankara besuchten rund 1.300 Menschen eine Alzheimer-Informationsmesse, während in Istanbul das erste kommunale Alzheimer-Tagesbetreuungszentrum eröffnet wurde.

  • Auf Malta verband die Malta Dementia Society einen Memory Walk durch Valletta mit musikalischen Darbietungen und Informationsangeboten. Ergänzend sammelte die Organisation Spenden für ihre Unterstützungsangebote für Menschen mit Demenz und ihre Familien.

  • Unter dem Motto "Demenz kennt kein Alter" veranstaltete die Luxemburger Alzheimer Gesellschaft ihren 25. Memory Walk. Informationsstände, Musik und ein inklusiver Chor mit Menschen mit und ohne Demenz machten auf die Bedeutung von Solidarität und gesellschaftlicher Teilhabe aufmerksam.

  • In Belgien stellte die Alzheimer Liga Vlaanderen das Kunstprojekt „Herschilderingen“ vor, an dem rund 300 Menschen mit Demenz aus 40 Pflegeeinrichtungen beteiligt waren. Gemeinsam mit Künstler*innen gestalteten sie eigene Werke, die anschließend in Museen ausgestellt wurden und zeigen, dass Kreativität und Ausdrucksfähigkeit auch mit Demenz erhalten bleiben können.

  • Der Verein Dementia Lithuania organisierte in Litauen einen Praxisworkshop für Museums- und Kulturfachkräfte. Im Mittelpunkt standen eine demenzsensible Gestaltung von Museumsbesuchen sowie der Einsatz von Bewegung, Sinneserfahrungen und angepasster Kommunikation, um Menschen mit Demenz kulturelle Teilhabe zu ermöglichen.

  • Auch in Slowenien fanden zahlreiche Veranstaltungen statt, darunter eine nationale Demenzkonferenz, Memory Walks und Alzheimer-Cafés. Gemeinsam mit der Polizei entwickelte die Organisation Spominčica zudem ein Schulungsvideo zum angemessenen Umgang mit Menschen mit Demenz, die sich verlaufen haben.

  • In Finnland startete die Alzheimer Gesellschaft Muistiliitto die Kampagne "Bewegung gehört allen". Ein Kurzfilm zeigt, wie Menschen mit Demenz durch Offenheit und Akzeptanz weiterhin an Sport- und Bewegungsangeboten teilnehmen können.

  • In Frankreich hat das Gesundheitsministerium zum Welt-Alzheimertag eine landesweite Sensibilisierungskampagne gestartet. Unter dem Motto "Stellen wir uns neurodegenerativen Erkrankungen" soll sie Vorurteile abbauen, Betroffenen eine Stimme geben und über Prävention, Diagnostik und Unterstützungsangebote informieren. Die Kampagne ist Teil der französischen Strategie für neurodegenerative Erkrankungen 2025–2030 und läuft bis Juni 2027. Geplant sind Social-Media-Beiträge und Interviews mit Betroffenen, darunter auch Menschen mit Alzheimer-Demenz.

Neue wissenschaftliche Publikationen

Risiken von Demenzerkrankungen reduzieren

  • Spousal Dementia Exposure and Risk of Dementia
    (Wang S. et al., 2026)
    Forscher*innen fanden im Rahmen einer Studie heraus, dass Menschen ein erhöhtes Risiko haben, selbst an Demenz zu erkranken, wenn ihre Partnerin oder ihr Partner betroffen ist. Bei Frauen lag das Risiko um 74 Prozent, bei Männern um 69 Prozent höher. Mögliche Gründe sind gemeinsame Lebensgewohnheiten sowie die körperlichen und psychischen Belastungen durch die Erkrankung und Pflege. Die Ergebnisse verdeutlichen, wie wichtig es ist, auch die Gesundheit und Unterstützung pflegender Angehöriger in den Blick zu nehmen.
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  • Midlife Vascular Risk Burden and Dementia-Free Survival Years - The Atherosclerosis Risk in Communities
    (Jiaqi Hu et al., 2026)
    Forschende aus den USA untersuchten anhand von Daten der prospektiven Atherosclerosis Risk in Communities (ARIC)-Studie mit 12.409 Teilnehmenden über einen medianen Beobachtungszeitraum von 26,3 Jahren, wie vaskuläre Risikofaktoren im mittleren Lebensalter die demenzfreie Lebenserwartung beeinflussen. Im Mittelpunkt standen Bluthochdruck, Diabetes und Rauchen: Personen ohne diese Risikofaktoren verbrachten zwischen dem 55. und 95. Lebensjahr durchschnittlich 30,1 Jahre ohne Demenz, während es bei Personen mit allen drei Risikofaktoren lediglich 17,5 Jahre waren. Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen vaskulärer Gesundheit im mittleren Lebensalter und der demenzfreien Lebenserwartung und unterstreichen die Bedeutung einer frühzeitigen Prävention vaskulärer Risikofaktoren für die Hirngesundheit.
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  • Modifizierbare Risiko- und Schutzfaktoren für Demenz: Etablierte und neue Evidenz im Überblick
    (Wittmann, F.G., Zülke, A.E., Vajnberger, M. et al., 2026)
    Welche Faktoren erhöhen das Demenzrisiko – und wo kann Prävention ansetzen? Ein aktueller Übersichtsartikel im Bundesgesundheitsblatt fasst etablierte und neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu beeinflussbaren Risiko- und Schutzfaktoren zusammen. Zu den bekannten Risikofaktoren zählen unter anderem Bluthochdruck, Diabetes, Hörverlust, Depressionen, Bewegungsmangel, Rauchen und soziale Isolation. Darüber hinaus beleuchtet der Beitrag neuere Forschung zu Ernährung, Schlaf, psychischem Wohlbefinden und geistig anregenden Freizeitaktivitäten. Die Autorinnen und Autoren betonen, dass neben individuellen Verhaltensänderungen auch bevölkerungsweite Maßnahmen wichtig sind: Durch eine gezielte Verringerung von Risikofaktoren könnten künftig zahlreiche Demenzfälle verhindert oder hinausgezögert werden.
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Präventive und rehabilitative Angebote für Menschen mit Demenz stärken

  • Effectiveness of dyadic interventions in improving outcomes for adults with multiple long-term conditions or frailty and their informal carers: a systematic review
    (Arakelyan S, Lillekroken D, Ding M et al., 2026)
    Eine Übersichtsarbeit in The Lancet. Healthy Longevity hat untersucht, wie gemeinsame Unterstützungsangebote für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen wirken, wenn mehrere chronische Erkrankungen oder Gebrechlichkeit vorliegen. Die Ergebnisse zeigen, dass solche Angebote möglicherweise Krankenhausaufenthalte und Notfallbehandlungen reduzieren, den Verlust alltäglicher Fähigkeiten verlangsamen und pflegende Angehörige entlasten können. Auf die Lebensqualität und die psychische Gesundheit hatten sie hingegen kaum nachweisbare Auswirkungen. Da die Aussagekraft der bisherigen Studien begrenzt ist, sind weitere Untersuchungen notwendig, um wirksame Unterstützungsangebote gezielt weiterzuentwickeln.
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Forschung zu Prävention und Therapie der Demenz fördern

  • Ceperognastat in Early Symptomatic Alzheimer Disease
    (Fleisher AS et al., 2026)
    Eine internationale Studie hat untersucht, ob der Wirkstoff Ceperognastat das Fortschreiten einer frühen Alzheimer-Erkrankung verlangsamen kann. Der Wirkstoff soll krankhafte Veränderungen des Tau-Eiweißes im Gehirn beeinflussen. Bei 327 Teilnehmenden zeigte sich jedoch kein überzeugender Nutzen für den Krankheitsverlauf, obwohl einige Veränderungen im Gehirn positiv beeinflusst wurden, verbesserten sich Gedächtnis und Alltagsfähigkeiten nicht messbar. Dies zeigt, dass Veränderungen biologischer Krankheitsmarker allein nicht ausreichen, um die Wirksamkeit einer Behandlung nachzuweisen.
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  • Age at Menopause and Brain Atrophy Among Older Women
    (Campagna MP et al., 2026)
    Eine Langzeitstudie mit mehr als 2.600 Frauen zeigt, dass eine früh einsetzende Menopause mit einem schnelleren Rückgang der Gedächtnisleistung und einer früheren Alzheimer-Diagnose verbunden sein kann. Auch Veränderungen der Gehirnstruktur traten häufiger auf. Die Forschenden beobachteten die Teilnehmerinnen über einen Zeitraum von bis zu 18 Jahren. Die Ergebnisse weisen auf einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt der Menopause und der langfristigen Gehirngesundheit hin. Gleichzeitig beweisen sie nicht, dass eine frühe Menopause Alzheimer verursacht.
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  • Fourteen years later: Reviewing the diagnostic criteria for behavioral-variant frontotemporal dementia
    (Piguet, Oliver; 2025)
    Eine Studie im Fachjournal Alzheimer’s & Dementia hat untersucht, wie gut die bisherigen Kriterien zur Diagnose der verhaltensbezogenen Form der frontotemporalen Demenz geeignet sind. Die Forschenden werteten Daten von 110 Betroffenen aus und kommen zu dem Schluss, dass die aktuellen Anforderungen möglicherweise zu streng sind. Dadurch könnte die Erkrankung später erkannt werden, sodass Betroffene verzögert Zugang zu geeigneter Unterstützung und möglichen Therapien erhalten. Die Ergebnisse sprechen dafür, die Diagnosekriterien zu überprüfen und eine frühzeitigere Erkennung zu ermöglichen.
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  • Prognostic Value of Blood-Based P-Tau217 Levels for Progression to Cognitive Impairment
    (Buckley RF et al., 2026)
    Forschende aus den USA, Australien und weiteren Ländern untersuchten in einer gepoolten Längsschnittanalyse mit 2.684 kognitiv unbeeinträchtigten älteren Erwachsenen, inwieweit der Alzheimer-assoziierte Blutbiomarker p-tau217 kognitive Beeinträchtigungen vorhersagen kann. Über einen Beobachtungszeitraum von 5,4 Jahren waren erhöhte p-tau217-Werte mit einem schnelleren kognitiven Abbau und einem höheren Erkrankungsrisiko verbunden, bei besonders hohen Werten lag das geschätzte Fünfjahresrisiko bei 38 Prozent. Der Bluttest könnte künftig helfen, Risiken frühzeitiger einzuschätzen. Bevor er für individuelle Vorhersagen eingesetzt werden kann, sind jedoch weitere Untersuchungen erforderlich.
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  • Late-onset seizures as a sentinel of Alzheimer's disease progression in Down syndrome
    (Schlachetzki Z, Rafii M, 2026)
    Neu auftretende epileptische Anfälle im höheren Lebensalter können bei Menschen mit Down-Syndrom auf eine fortschreitende Alzheimer-Erkrankung hinweisen. Darauf machen Forschende aus den USA in einem wissenschaftlichen Kommentar in The Lancet aufmerksam. Angesichts des erhöhten Alzheimer-Risikos bei Menschen mit Down-Syndrom kommen der frühzeitigen Erkennung und diagnostischen Abklärung epileptischer Anfälle besondere Bedeutung zu. Die Autor*innen unterstreichen damit die Notwendigkeit, neurologische Veränderungen bei dieser Personengruppe systematisch zu berücksichtigen, um eine angemessene Behandlung und Versorgung zu ermöglichen.
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  • Incidence of dementia after age 90 years and association with APOE genotype, race, and sex in the USA: the LifeAfter90 prospective cohort study
    (Colbeth H, Corrada M, Mungas D et al., 2026)
    Wie häufig tritt eine Demenz erstmals nach dem 90. Lebensjahr auf und welche Faktoren beeinflussen das Erkrankungsrisiko? In der prospektiven US-amerikanischen LifeAfter90-Kohortenstudie untersuchten Forschende 805 Menschen ab 90 Jahren, die in regelmäßigen Abständen klinisch untersucht wurden und von denen für einen Teil auch genetische Daten vorlagen. Innerhalb einer durchschnittlichen Beobachtungszeit von rund zwei Jahren entwickelten etwa 17 Prozent eine Demenz, wobei Unterschiede nach Geschlecht und ethnischer Zugehörigkeit sowie Zusammenhänge mit dem APOE-Genotyp festgestellt wurden. Die Ergebnisse erweitern die Erkenntnisse zur Demenzinzidenz bei Hochaltrigen und liefern wichtige Grundlagen für eine differenzierte Risikobewertung und Versorgungsplanung im sehr hohen Lebensalter.
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  • Amyloid PET Quantitation and Centiloid Thresholds in the Diagnosis of Alzheimer Disease
    (Blazhenets G et al., 2026)
    Eine internationale Metaanalyse liefert neue Erkenntnisse zur standardisierten Bewertung von Amyloid-Ablagerungen im Gehirn mittels Positronenemissionstomografie (PET). Forschende aus 15 Ländern analysierten die Untersuchungsdaten von 49.227 Personen aus 53 Studien und ermittelten je nach Auswertungsmethode Grenzwerte von 18 beziehungsweise 27 Centiloids für einen positiven Amyloid-Befund. Bei Werten unter 11 Centiloids lassen sich Amyloid-Ablagerungen mit hoher Sicherheit ausschließen, während Werte über 26 Centiloids für einen positiven Befund sprechen. Die Ergebnisse können dazu beitragen, die Alzheimer-Diagnostik zu vereinheitlichen und die Beurteilung der Eignung von Patient*innen für neue Anti-Amyloid-Therapien zu unterstützen.
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Veranstaltungen

  • 27. bis 29. Oktober 2026
    36th Alzheimer Europe conference
    Alzheimer Europe, Dublin
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  • 2. bis 3. November 2026
    Festveranstaltung zum Abschluss des Bundesprogramms "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz"
    Netzwerkstelle "Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz", Köln
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  • 12. und 13. November 2026
    Deutscher Pflegetag 2026 – Pflege stärken, mit starken Partnern
    DPSG Deutscher Pflegetag, Berlin
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  • 20. November 2026
    Vernetzungsforum Musik und Demenz
    Deutscher Musikrat, Leipzig
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  • 24. November 2026
    4. Bayerischer Fachtag Demenz im Krankenhaus "Das demenzsensible Krankenhaus – eine Investition in die Zukunft"
    Koordinierungsstelle Bayern Demenz im Krankenhaus,  Fürstenfeldbruck (hybrid)
    Direkt zur Anmeldung

  • 25. November 2026, 10:00 bis 16:30 Uhr
    Fachtag Natur "Zeit im Grünen – Natur erlebbar machen für Menschen mit Demenz"
    Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg, Stuttgart-Bad Cannstatt
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  • 15. Dezember 2026,10:00 bis 11:00 Uhr
    "Von der Demenzprävention zu Brain Health – was wir wissen, wo wir stehen und wo es hingeht?"
    Fachstelle für Demenz und Pflege Bayern, Online
    Zur Veranstaltungs-Website

  • Jederzeit
    Demenz Partner - Webtraining
    Zur Anmeldung

 

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