Maßnahmen und Ziele
Mehr Wissen, mehr Begegnung, mehr Teilhabe!
Ob Jung oder Alt, in der Freizeit oder im Berufsleben – Demenz begegnet uns in vielen Kontexten. Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Menschen ohne Vorurteile auf Menschen mit Demenz zugehen und ihnen so Teilhabe ermöglichen. Dies verfolgen Akteure der Strategie mit dem Ziel 1.5 Die Öffentlichkeit für Menschen mit Demenz sensibilisieren.
Demenz vorbeugen – Prävention gemeinsam gestalten
Ob durch Infomaterial, Hausbesuche oder lokale Hilfen: Demenz-Prävention funktioniert auf unterschiedlichen Wegen. Je mehr Risikofaktoren erkannt und verringert werden, desto größer ist die Chance, den Ausbruch einer Demenz hinauszuzögern oder ihre Folgen abzumildern. Fünf Akteure haben sich mit dem Ziel 1.7 vorgenommen, Risiken von Demenzerkrankungen zu reduzieren.
Prävention und Rehabilitation stärken: Teilhabe für Menschen mit Demenz sichern
Prävention und Rehabilitation sind zentrale Bausteine für Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Demenz. Derartige Angebote zu stärken ist eines der Ziele aus dem 3. Handlungsfeld, dem sich mehrere Akteure gewidmet haben. Ein Großteil der Maßnahmen ist bereits geschafft!
Digitales Training stärkt den Umgang mit Demenz im Polizeialltag
Ein neues, digitales Training bereitet Polizeikräfte praxisnah auf den Umgang mit Menschen mit Demenz vor. Es vermittelt menschenrechtsorientierte Handlungskompetenzen und fördert deeskalierende Kommunikation. Das Training wurde von der HSPV NRW in Zusammenarbeit mit der DAlzG entwickelt und trägt zur Sensibilisierung des sozialen Umfelds (Maßnahme 1.5.3) bei.
Strukturierte Delir-Prävention im Klinikalltag stärken: Von validen Screenings bis zu Qualitätsverträgen
Delire treten im Krankenhaus häufig auf, werden aber oft übersehen – vor allem bei älteren Menschen und Patient*innen mit Demenz. Mit der Maßnahme 3.3.3 der Nationalen Demenzstrategie setzen die beteiligten Akteure gezielt darauf, das Risiko für Delire und unerkannte Demenzen zu senken. Dafür haben sie praxisnahe Screening-Empfehlungen und Qualitätsverträge zur Delirprävention entwickelt.




